Nun ist es mehr als 4 Wochen her das Japan die Katastrophe in die höchstmögliche Stufe 7 einstufte. Doch was passiert in unserem Lande ? Der erste Schock ist überstanden, die hitzigen Gemüter der Atomgegener verhallen langsam wieder und die Bilder aus Japan hat der europische Konsument konsumiert, er ist gesättigt. Gehen wir aber wirklich so achtlos mit den Ereignissen um ?
25 Jahre nach Tschernobyl gibt das dortige Land erneut mehr als 1,5 Milliarden Euro aus, um einen erneuten Betonschutzschirm über das havarierte Kraftwerk zu bauen, um zu hoffen das die Strahlung sich erneut eindämmen lässt. Hiesigen VErantwortlichen ist schon heute klar das wir über einen Wettkampf gegen die Zeit und Strahlen sprechen, den wir nicht gewinnen können. Es existiert lediglich die Hoffnung genügend Zeit zu gewinnen, irgendwann einmal neue Möglichkeiten zu haben.
Fukushima ist für Japan allgegenwärtig. Ganze Landstriche werden auf Jahrhunderte nicht bewohnbar und nutzbar sein. Die Katastrophe in Japan zeigt die hässliche Seite von Atomstrom und wenn wir über Preise reden, müssen wir neben den Subventionen auch über Folgekosten reden, die mit einberechnet werden müssen in den heutigen Strompreis. Alles andere ist ein "nach mir die Sinnflut denken" und lädt das "Auslöffeln" auf nachfolgende Generationen ab.
Ja Atomstrom hat ein Restrisiko. Dieses kleine Restrisiko bedeutet aber mehr als hunderte von Jahren Folgeprobleme. Und so klein das Wort wirken mag, so deutliche Auswirkungen wird es haben, bei einem ähnlichen Unfall im europäischen Land.
Strom kommt aus der Steckdose, aber irgendwo muss dieser ja auch her kommen. Das ist Atomstrom. mehr
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