Über Nacht gesteht Japan eine atomare Katastrophe ein und stuft die aktuellen Vorfälle in Fukushima auf Stufe 7 hoch. Damit wird gekennzeichnet das atomare Strahlung in erheblichen Maße (in schwerster Weise) austritt - unkontrolliert. Und schon wieder tritt Rauch aus den Ruinen von Fukushima aus.
Nach weiteren Erdbeben der Stufe 6 und 7 fiel erneut die Kühlung zeitweise aus und die zuständigen Verantwortlichen haben ihre Mitarbeiter aus Fukushima evakuiert.
Doch stellt sich, berechtigt, die Frage ob etwaige Probleme und deren Ausmaße in den vergangenen 4 Wochen einfach verschwiegen wurden. Heute nach 4 Wochen stufen örtliche Experten den Vorfall wahrscheinlich schwerer als vor 25 Jahren in Tschernobyl ein. Die Frage was wirklich geglaubt werden kann und was nicht - bleibt weiterhin offen. Und noch viel schlimmer: Es ist kein Ende in Sicht.
Eine Ausweitung der Evakuierungzone auf 30km, rund um Fukushima, bleibt schon fast ironisch. Haben nicht Umweltverbände vor Wochen eine massive Ausweitung gefordert?
Gebiete um Fukushima bleiben für Jahrzehnte unbewohnbar, Nahrung und Trinkwasser versucht. Eine katastophale Umgehensweise mit diesem schweren Unfall.
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